Top 7 Fische, die man im Winter fangen sollte

Der Winter bedeutet nicht das Ende der Angelsaison. Im Gegenteil: Kälteres Wasser konzentriert Fische, verlangsamt ihren Stoffwechsel und macht ihr Verhalten vorhersehbarer. Mit dem richtigen Ansatz kann Winterangeln besonders produktiv – und zudem ruhiger – sein. Hier sind sieben Fischarten, die sich im Winter besonders lohnen, mit praktischen Tipps zu Standorten, Ködern und Angeltechniken.

Top 7 Fish to Catch This Winter

1. Crappie

Winter-Crappie-Fischen ist eine der beliebtesten Kaltwetteraktivitäten, und das aus gutem Grund. Crappie bilden im Winter dichte Schwärme, sodass mehrere Fische an einem Platz gefangen werden können.

Standorte: Tiefer liegende Strukturen wie versunkene Bäume, Bachkanäle, Brückenpfeiler und Drop-offs. Crappie halten sich oft nicht direkt am Grund, daher sind Echolote sehr hilfreich.

Technik: Langsame Präsentation ist entscheidend. Vertikales Jiggen mit kleinen Softbaits oder lebenden Elritzen funktioniert am besten.

Beste Köder:

  • Kleine Tube Jigs

  • Weiche Plastikgrubs

  • Lebende Elritzen

Tipp: Natürliche Farben an klaren Tagen, leuchtendere Farben in trüben Gewässern.

2. Forelle

Winterforellen fangen ist sowohl in Flüssen als auch in Seen erfolgreich, besonders in kälterem, sauerstoffreichem Wasser. Forellen bleiben aktiv, jagen aber keine schnell bewegten Köder.

Technik: Präsentation verkleinern – leichte Schnur, kleine Köder, subtile Bewegungen.
Fische während der wärmsten Tageszeit und in ruhigem Wasser an tiefen Pools.

Top Fliegen für Winterforellen:

  • Mückenmuster

  • Zebramücken

  • Kleine Nymphen

  • Eiermuster

Geduld und Feingefühl sind hier entscheidend, egal ob Fliegen- oder Spinnfischen.

3. Bluegill

Bluegill kann im Winter überraschend produktiv sein, besonders in Seen mit gesunden Panfish-Beständen. Sie bilden im Winter enge Schwärme in tieferen Becken.

Standorte: Kanten von Krautflächen, Abhänge und Schlammböden in 15–30 Fuß Tiefe. Echolote helfen, Schwärme schnell zu lokalisieren.

Köder und Technik:

  • Mikro-Jigs

  • Waxworms oder Spikes

  • Langsames vertikales Jiggen

Tipp: Bisse sind subtil; leichte Ruten und sensible Schnüre sind notwendig.

4. Barsch

Winterbarsche stehen oft in tieferen Wasserschichten, meist 20–40 Fuß, abhängig von Seenstruktur und Sauerstoffgehalt.

Köder:

  • Kleine Löffel

  • Jigging-Elritzen

  • Softbaits mit lebendem Köder

Tipp: Schulen gezielt anpeilen, um mehrere Fische zu fangen.

5. Zander

Zander bleiben unter Eis aktiv, besonders in lichtarmen Phasen. Sie sind bei vielen Hardwater-Anglern ein Favorit.

Standorte: Abhänge, Unterwasserhügel und Punkte in tiefem Wasser. Frühe Morgen- und Abendstunden sind am erfolgversprechendsten.

Technik: Jigging-Löffel mit Elritzen oder langsame Präsentationen nahe dem Grund. Präzision und Zeit sind entscheidend.

6. Hecht

Hechte ziehen im frühen Winter oft in flache Buchten, später in tiefere Krautlinien oder Becken.

Technik: Große tote Köder, auffällige Löffel oder Quick-Strike-Rigs verwenden. Mobil bleiben – wenn Fische nicht aktiv sind, weiterziehen.

Tipp: Hechte bleiben auch bei kaltem Wasser aggressive Räuber.

7. Kanalwels

Kanalwelse stehen im Winter oft in tiefen Löchern, Flussbiegungen oder Bereichen mit schwacher Strömung.

Köder:

  • Schnittköder

  • Stinkbait (sparsam verwenden)

Tipp: Welse konzentrieren sich dicht auf engem Raum, daher lohnt sich gezieltes Angeln an bekannten Stellen.

Fazit

Winterangeln belohnt diejenigen, die langsamer fischen, tiefer angeln und auf subtile Bisse achten. Von Crappie und Forelle über Bluegill, Barsch, Zynder und Hecht bis hin zu Wels – die kalten Monate bieten unglaubliche Chancen, wenn man vorbereitet ist.

Ziehen Sie sich warm an, achten Sie auf Sicherheit und genießen Sie die Ruhe – einige der besten Angelmomente des Jahres passieren, wenn die meisten zuhause bleiben.

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